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Katzenhaltung: Freigang vs. Wohnungshaltung
Die Entscheidung, ob eine Katze "Freigang" erhalten soll, sollte ein Tierbesitzer ganz genau überlegen
und alle Pro und Contra genau abwägen.
Wohnungshaltung vs. Freigang
Einer Katze Freigang zu gewähren, sollte genau überlegt sein. Ausschlaggebend sollte die Wohngegend sein, wo sie Ihrer Katze Freigang geben möchten. In der Stadt oder an einer stark befahrenen Straße wird das Tier eine kürzere Lebenserwartung haben, als auf dem Land. Sicher gibt es auf dem Land auch Gefahren, die nicht zu unterschätzen sind, zu nennen mal Wildtiere oder auch Landmaschinen. Aber in der Stadt ist das Risiko um einiges höher, dass das Tier dem Straßenverkehr zum Opfer fallen wird.


Foto: Katze mit Freigang

Aber es gibt sicherlich nichts schöneres für die Tiere, als frische Luft und frisches Gras unter den Pfoten zu spüren. Aber immer daran denken, das Tier kastrieren und impfen zu lassen, es gibt schon genug Katzenelend bei freilebenden Katzen!

Ist Wohnungshaltung "artgerecht"
Das muss ein Katzenbesitzer immer selbst entscheiden. Ich habe mich gegen den Freigang meiner Katzen entschieden. Zu unserer Mietwohnung gehört ein großer Balkon, den ich für meine Katzen zur kleinen Chilloase umgebaut habe. Hier können sie bei jedem Wetter an die frische Luft und chillen.  Wenn die Wohnung über einen Balkon oder einer Terrasse verfügt, kann auch dort ohne viel Aufwand, eine kleine Chilloase herrichten.

Anders ist es, wenn ein Tier schon immer draußen lebte. Diese Tiere kann man einfach nicht einsperren, da die Wohnung als Revier viel zu klein ist.

Erfahrungen als Tierschützer/Katzenbesitzer
Ich wohne zwar auf dem Land, aber in der Nähe einer vielbefahrenen Bundesstraße. Da ich beruflich Mobil unterwegs bin, sehe ich natürlich auch viele Katzen oder Wildtiere, die angefahren wurden und am Straßenrand liegen. Es ist manchmal kein schöner Anblick, aber als Tierschützer und selbst Katzenbesitzer, schaue ich nach, ob die Tiere vielleicht gechippt sind und einen Besitzer haben.

Mir zerreißt es immer das Herz, denn ich frage mich, ob der Fahrer wenigstens mal angehalten und sich vergewissert hat, ob das angefahrene Tier auch wirklich tot war. Je nach Verletzungen erliegen die Tiere sofort ihren Verletzungen oder liegen schwerverletzt im Graben und sterben unter Umständen einen qualvollen Tod. Das wünscht man keinem Tier!

Macht sich ein Autofahrer strafbar?
Laut Gesetz machen sich ein Autofahrer nicht strafbar, wenn dieser ausversehen eine Katze angefahren hat. Da das Tier aber unnötig leiden muss, begeht dieser aber den Tatbestand der Tierquälerei, wenn eine verletzte Katze am Straßenrand liegen gelassen wird. Hier könnte ein Bußgeld von € 5000 folgen!


Themenlinks
"Glücklich ist das Haus mit mindestens einer Katze."
- Sprichwort aus Italien -
Wichtige Infos:
(0162) 8953395
Katzenwissen-online.de
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