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Der Katzenbiss - Die unterschätzte Gefahr

Katzenbisse nie auf die leichte Schulter nehmen!
Die Erkrankung an einer Sepsis (Blutvergiftung) sind nicht zu unterschätzen!

Die Waffen der Katze: Zähne
Wie schnell ist es passiert...man spielt ausgelassen mit der Katze und übersieht die kleine Drohung des Tieres und schwupps...hat das Tier zugeschnappt und in die Hand gebissen.

Besonders schnell infizieren sich Wunden im Bereich von Händen oder Handgelenke. Dieser Gewebsbereich ist eher schlecht durchblutet und hier können sich Bakterien besonders schnell vermehren. Da hier Sehnen und Sehnenscheiden nahe der Hautoberfläche liegen, können die Bakterien außerdem in andere Regionen des Körpers wandern und zu einer Blutvergiftung führen. Desweiteren können sich die Sehnenscheiden, Knochenhäute oder Gelenke entzünden.


Bild: Leichte Katzenbisse/Eigenes Bildmaterial

Wundversorgung
Als erstes Wunde mit Wasser reinigen und mit einem Wund-Desinfektionsmittel desinfizieren und nicht berühren. Anschließend über die Wunde einen sterilen Wundverband oder Kompresse legen und mit einem Verband verbinden.

Wunden genau beobachten!
Auch wenn die Wunde auf dem ersten Blick nicht so schlimm aussieht, sollte diese Region unbedingt beobachtet werden. Sollte diese anschwellen, schmerzen, sich röten und die Beweglichkeit ist eingeschränkt, ist auf dem schnellsten Weg ein Arzt/Krankenhaus aufzusuchen. Vor allem, wenn ein roter Strich sehen ist und unter Fieber leiden - es droht eine Blutvergiftung. Sofort zum Arzt gehen sollten vor allem Kinder und ältere Menschen mit eingeschränkten Immunsystem. Der Arzt wird die Wunde versorgen und wenn nötig auch Antibiotika verschreiben. Eine OP ist nur nötig, wenn die Wunde eitert. Bitte unbedingt Impfausweis mitnehmen und Tetanus-Impfstatus überprüfen lassen!

Anmerkung: Auch wenn man nicht daran denkt, die Krallen der Katze sind auch nicht ungefährlich und bergen gewisse Gefahren!

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